Der vorherige Abschnitt beschäftigte sich mit dem Step-Down-Wandler. Der Weg andersherum ist mit einem Step-Up- oder Aufwärts-Wandler getan. Das wäre z.B. sinnvoll, um aus einem Akku- oder Batteriepack bis zum bitteren Ende Strom zu entziehen, um z.B. eine HS4 zu betreiben. An normalen Klauenpolgeneratoren dürfte es wegen deren Strombegrenzung nicht funktionieren.
Der hier verwendete Wandler ist ein LM2577. Er ist in der
Standardapplikation von National-Semiconductor beschaltet. Die Spule ist
auf einem P22x13 Schalenkern mit 9 Windungen, 1 mm Kupferlackdraht,
aufgebaut und mit 100 µH vermessen. Die Diode ist eine, aus einem
größeren Schaltnetzteil ausgeschlachtete, 80SQ045. Für die
Wirkungsgraduntersuchung wird als typische Last eine idealisierte
12 V-Beleuchtung gewählt: 13,5 V an 29,4
.
Die Mindestspannung für einen verläßlichen Betrieb beträgt hier 5 V, die
Applikation geht für andere Lasten von 4 V aus. Der Wirkungsgrad liegt mit
90-über 95 % erfreulich hoch. Das unstetige Betriebsverhalten unterhalb
von 5 V findet man in einen ähnlichem Ausmaß beim LT1073 (vgl. S.
) wieder.
Olaf Schultz, Hamburg-Harburg