Läuft und läuft und läuft: LinuX1
Die einzige Laufzeitbegrenzung in der Uni ist die Haustechnik mit ihren
Stromausfällen und ab und zu (teilweise schon nach ein bis zwei Wochen)
schmiert netscape mal ab, wenn es nicht durch ein Fehlbedienung (exit
anstatt close) vorher dahinstirbt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ,
2. Distributionen ,
3. Anwendungsoftware,
4. Hardware,
5. Weitere Multi-Plattform Betriebssysteme
6. Animierte Pinguine
Eigentlich muß man zu LinuX nichts mehr sagen, dazu ist es
inzwischen auch zu häufig in der Tagespresse erwähnt worden.
Mit jedem LinuX-User geht Gates einer verloren,
für den er Winxxxx debuggen müßte.
Hier kann nur ein Teil der Distributionen aufgezählt werden.
Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von kommerzieller und freier
Anwendungssoftware für LinuX, hier kann selbstverständlich nur ein
Querschnitt wiedergegeben werden.
Wenn meine Kurzliste nicht ausreicht, gucke man z.B. hier
nach.
3.1 CAD und FEM
-
MARC Designer (ein FEM-Programm), in der Demo-Version auf 500 Knoten
und 500 Elemente beschränkt. Achtung: Es sind ca. 4 massive Bugs
enthalten, aber denmächst soll es Mentat auch für LinuX geben!
Achtung: Mentat 3.x.y exportiert nicht mehr sauberes Postscript. Hier
kann dann vorteilhaft der Designer eingesetzt werden!
Der MARC-Designer ist ein lineares FE-Tool von MARC. In der Demoversion kann es
nur 500 Elemente und Knoten abspeichern und berechnen. Hat aber die vollen
Postprocessingfähigkeiten wie Mentat 2.3.1. Gegenüber Mentat 3.0
(aktuell mit MARC K7 ausgeliefert) kann Designer noch vernünftige
Postscript-Bilder exportieren!
Die Programme sind von MARC, inzwischen von MSC aufgekauft, ich spiegel die Programme nur. Unter
Linux läuft der designer nur unter 8bpp (256-Farben!).
Zu MARC gehört curve.exe, ein Programm, um aus
Spannungs-Dehnungs-Diagrammen die Fit-Parameter für nichtlineares
Werkstoffverhalten (z.B. Elastomere) zu erhalten. Das Programm kompiliert
unter HP-UX und IRIX problemlos, scheitert unter LinuX jedoch u.a. an der
Fortranimplementation. Jan
Müller hat die Quellen von curve.exe so modifiziert, daß es
jetzt auch unter LinuX kompiliert. Quellcode
.
- FeLT ( und noch weitere),
ist ein weiteres FEM-Programm (ohne Knotenbeschränkung) und mit weniger
Anforderungen an das System als Designer aber auch nicht so mächtig.
Dafür kann man es selber erweitern und es ist sehr gut dokumentiert.
Ist halt unter der ``Gnu Puplic License''(GPL) erschienen.
-
MicroStation 95. Ein
CAD-Programmpaket. Es ist (entwicklungstechnisch) ähnlich alt wie
AutoCAD, kommt im Gegensatz zu AutoCAD (PC) aus einer unixähnlichen
Umgebung. Es ist derzeit für LinuX nur als Studentenversion
erhältlich (bestellbar u.a. bei: Dr. Gaebler, Tel.:
030-4361482) oder bei SuSE. Da Bentley die Distributoren nur im
Zehnerpack beliefert kann es durch Sammelbestellungen zu Lieferzeiten
kommen. Microstation kostet in der Linux-Version ca. 130 DM.
Achtung: Es wird keine gedruckte Doku mitgeliefert
und wenn man sich die Doku mit pdf2ps und psnup ausdruckt, so wird viel
Platz in der Druckerqueue, im Regal und Geld für Papier (ca. 1000 Blatt
trotz psnup -2 und doppelseitigem Druck) benötigt.
- VARKON , ein
weiteres CAD-Programm (frei). Für den Betrieb von xvarkon benötigt
man Mesa.
- SISCad
von Staedtler. Es wurde ähnlich wie StarOffice erst im dunklen
Kämmerlein ohne Unterstützung der Firmenleitung entwickelt und
hat diese bisher AFAIK nicht erfahren, so daß die Entwicklung eingestellt
ist. Es hat auch Kinematik-Routinen (Stichwort: Hebelgetriebe).
- ProEngineer
- Eine
Liste mit CAD, Graph, Drawing and Modelling Tools.
- Xelen, ein
Schaltplanentwurfsprogramm, derzeit noch in der Entwicklung.
- XStab
ist ein Stabwerkprogramm unter LinuX, es unterliegt der GPL und
untersützt noch nicht Theorie 2. Ordnung. Da kann wirklich noch
mitgearbeitet werden.
3.2 Datenauswertung
Wenn man in Versuchen Meßdaten erhält, so wollen die auch
anschaulich dargestellt werden. Ich persönlich bevorzuge gnuplot. Aber
jedem das seine.
3.3 Betriebssystemübergreifend
- Wabi : Für die, die nicht von
Windows loskommen und den langsamen Entzug suchen.
3.4 Officepackete
- Applixware, für LinuX und andere
UniXe sowie KleinWeich (MS heißt anders rum SM (Bill ist S und User
M?)). Man kann Applixware bei SuSE bekommen.
Für ca. 130 DM die Vollversion (nicht so wie KleinWeichSoftware). Die
GroßUniX-Version kostet deutlich mehr.
- Star Office
- Open-Office
Es gibt also kaum einen Grund, MS-Office zu verwenden. Zumal zumindest
Star-Office und Applixware auf mehrere Hardware- und
Betriebsystemplattformen läuft.
Hardware im LinuX-Umfeld besteht nicht nur aus Grafik und Festplatten!
4.1 Stromversorgung
Die ausführliche Beschreibung der USV UPS300 ,,UpSelc'' von Conrad Elektronik und deren Anschluß
an LinuX-Rechner als ps-File (Stand 01.09.1997)
54kB. Und der dazugehörige Link zu
power_apc.tar.gz, da dieser zumindest nicht auf jeder SuSE-Aktuell dabei ist. Ich benutze zur Zeit
genpowerd und das ist dabei!
Für Schnellgucker hab ich das File auch
htmlisiert. Allerdings wandelt l2h die externen Scripte nicht mit rein,
daf"ur das ps-file ziehen!
4.2 Grafikkarten etc
XF86 auf Notebooks:
Modelines für den Nokia 447Xi (92 kHz) bei einer GraKa mit 220 MHz
RAMDAC (Miro SV40 oder MGA Millenium) für
Die vertikale und horizontale Bildlage habe ich nicht angefaßt,
dafür hat ja der Nokia die Bildspeicherplätze.
Für die MGA Millenium gibt es auch erste Hardwarebeschleunigeransätze.
4.3 Meßtechnik im LinuX-Umfeld
- The LinuX-Lab-Project
- TCL-Skript von Carsten Zerbst und mir um Daten aus
der Amplicon PC226 mittels DART200 geschriebenen Daten (Samples in Reihen
untereinander, auch bei mehreren Kanälen) zu zerpflücken (in
Spalten wegschreiben) und noch einige Berechnungen (Skalierungen,
Mittelwerte, Ableitungen etc.) anzustellen. Wer LISP kann, kann auch mit TCL
schnell fertig werden und das Programm entsprechend anpassen.
- Das Voltcraft GDM-705 auslesen? Mit http://andi.bupfen.de/computer/programming.html
funktionierts:-)
- Voltcraft 306 Temperatur-Logger? Ist eigentlich ein Martel C-306. Und
in deren Anleitungen ist auch das Protokoll enthalten!
- GMCMetrahit 29s? Zumindest den Befehlssatz rückt GMC auf Anfrage
freiwillig raus. Damit sollte das kein Problem sein.
- GigaHertz-OptikX9eins? Den Befehlssatz rückt GigaHertz freiwillig auf
Anfrage raus. Damit ist dann z.B. die Anwendung relativ einfach
programmierbar. Siehe TCL-Programmierung beim Goniometer.
- HTML-Version
einer Studienarbeit zur Unterstützung einer AD-Wandlerkarte unter
Linux.
- Die Conrad-12 bit AD-Karte RTX-03A
(Bestell-Nr. 976121) wurde AFAIK zuerst von Michael Möller als
Temperaturmeßkarte mit 16 Kanälen -55 bis +125 Grad Celsius und
einer Auflösung von 0,1 Grad unterstützt.
Ich habe schon mal angefangen, einen kleinen Leitfaden für das Teil
zu schreiben.
Eicke Jensau hat mal einen Treiber geschrieben.
Da tut sich also was. Bitte im R"uckkopplung von Benutzern!
Dateien:
Aktuelle Versionen des Kernel-Modules und zugehöriger Software findet man
direkt bei Jens-Eike Jesau auf http://hp9001.fh-bielefeld.de/~jens/.
Es gibt ja nicht nur LinuX als Multiplattform (x86/68xxx/PA/AXP...) und
nicht Kleinweich-OS. Da wären noch:
- OS halbe von Big Blue,
der sich leider aus dem Konsumentenbereich zurückgezogen hat (Der
Niemeyer...)
- und last but not least als
MultiPlattform-OS BeOS,
daß neben dem PowerPC auf Pentium, PPro und P2 läuft.
- Free BSD ...
Und wer absolut nicht auf DOS verzichten kann: Es gibt auch noch
FreeDOS.
Hier eine kleine Sammlung animierter Pinguine, die ich im Internet gefunden
habe.
Tanzender Bluesbrother,
Winkender Tux,
Vorwärtspurtzelbaumschlagender Tux,
Eiswürfelbereiter,
Irgendwo war noch ein Rückwärstspurtzelbaumender.
Hm,
will ich aber auch nicht vorenthalten (iX
7/99): In einer Auflösung von 1643x1604 liegt er hier bereit als jpeg (0,4 MB).
Keine Piguine, aber eher pinguinfressende Lebewesen bewarb Convex mal auf einer
Cebit. Systemadministatoren von FEM-Usern werden die Plakate auf alle Fälle
verstehen:=)
1Das Betriebsystem mit dem Pinguin hält
entscheident länger als herkömmliche PC-Betriebssysteme.
E-Mail an Olaf Schultz